So, es ist geschafft, schoen wars aber auch anstrengend. 5 Tage sind vergangen wie nichts, wir haben viel gesehen und meine Fam ist sich einig, das Madrid eine sehr schoene Stadt ist. Um es mit den Worten meiner Schwester auszudruecken: "Ich hab nicht gedacht das Madrid mir nicht gefaellt, dass es mir aber so gut gefaellt haette ich nicht gedacht". Was ich an Madrid besonders toll finde ist die Vielfalt an Restaurants, Bars und kleinen Laeden, die ein weites Spektrum an sehr leckeren Speisen anbieten (mal mehr, mal weniger teuer).
Am Freitag war nicht allzuviel los, fehlte ja einer (wieder ein Punkt auf der Liste ((die jetzt auch umzunennen ist)) Dinge und Personen die in Berlin stehengelassen wurden... Nach meinem entspannt kurzen Arbeitstag bin ich dann also direkt ins Interconti Madrid (wow) und habe erstmal Kristina und Mama begruesst, mein Bett verliebt angesehen und mich auf 4 sehr bequeme Naechte gefreut. Ein bisschen spaeter sind wir dann losgezogen um standesgemaess (na ja eher touristisch ^^") auf derPlaza Mayor zu speisen (nur eine Kleinigkeit), spaeter beim Café La Mallorquin ein sehr leckeren Café con leche und ein Neapolitan (mit milchcreme oder etwas aehnlichem gefuellt) geschnackelt. Zwischendurch haben wir noch unsere vorraete fuers Hotel (0,3l stilles Wasser kosteten ueber 5€ im Hotel) aufgestockt, geshoppt, eine Feier zur Kandidatur von Madrid fuer die olympischen Spiele 2016 besucht (direkt am Palacio Real)ein Bierchen (das chen ist gerechtfertigt, das war 0,1 oder so) in einer kleinen Bar getrunken und aufs Papili gewartet. Als dieser dann eeeeeendlich da war, sind wir in ein nahegelegenes Restaurant gegangen, das zwar lecker war aber die Portionen winzig. Das Dessert war aber feini ^^
Der Samstag war dann der Stadtrundfahrttag mit MadridVision. Es war sehr interessant alles zu sehen, die Informationen waren aber bei weitem nicht so gut wie letztes Jahr in London, es wurden zwar zu einzelnen Gebaeuden Infos gegeben, es fehlte aber der Ueberblick zu Geschichte etc. Nach der Stadtrundfahrt ging es dann nochmal zum Plaza Mayor (Das Papili kannte den ja noch nicht) und spaeter stand das aelteste Restaurant der Welt auf dem Plan (das tatsaechlich unter dieser Kategorie im Guiness Buch der Rekorde zu finden ist). Die Zutaten waren aber dann nicht die aeltesten der Welt sondern sehr gut, die Fleischportionen waren mehr als ausreichend (Zitat: "Ich hab ein halbes Lamm auf meinem Teller"). Die Preise waren gehoben aber angesichts der Portionen angemessen.
Am Sonntag gab es dann den Rastro, der eine Mischung aus Ramsch, Kunst, Kleidung, Alltagskleidung und (in den Seitengassen) Antiquitaeten feilbietet und ziemlich unübersichtlich ist. Auf der Heimfahrt sind wir Opfer eines Taschendiebduos (ich glaube eher das es ein Trio war) geworden, zum Glück war es nicht viel und "nur" Bargeld, sonst hätten wir Spass gehabt mit der Heimreise. Direkt im Anschluss ging es in den Retiro, der am Sonntag voller Touris und Madrilenen ist und damit ein buntes, wuselndes Treiben, voller kleiner Vorstellungen.
Vom Retiro sind wir dann zum Bahnhof "Atocha" gegangen, der in seiner Mitte eine Art tropischen kleinen Regenwald beherbergt, mit ganz vielen kleinen Schildkroeten :) und Spatzen, leider ist der Wald nur zu bestimmten Zeiten voll zu besichtigen , so dass wir nur von außen einen Eindruck bekamen. Das Centro Arten Reina Sofia hatte dann allerdings schon um 14:30 geschlossen und wurde auf den Montag verschoben. Der weitere Plan war den Prado anzusehen aber erst ab 17:00 Uhr da er ab da gratis war. Deswegen haben wir den botanischen Garten (die lustigen Bilder mit den Infusionsbeuteln sind von da) besichtigt, der aber nicht so doll war. Eine Orchideenausstellung hat uns dann doch noch ein bisschen dort gehalten und Kristina und Papa haben dann den Prado unsicher gemacht, ich hab Mama heimgebracht, der ging es nicht so gut.
Abends gab es dann Tapas, da der Seafoodladen den wir eigentlich heimsuchen wollten am So leider geschlossen hat.
Montag wollten wir dann in den Palacio Real, der war dann aus unerfindlichen Gruenden geschlossen. Typisch... dementsprechend sind wir dann ins Reina Sofia gegangen (das tatsaechlich offen hatte) und haben die zeitgenoessischen Kunstwerke und vor allem Picassos "Guernica" bewundert, wirklich bemerkenswerk, gross und duester, ich hatte eine kleine Gaensehaut. Abends haben wir dann in einem kleinen Restaurant gegessen, dass (wie so viele in der Strasse) im Michelin Guide 2009 stand (vielleicht war der Probeesser zu faul andere Strassen zu besuchen...). War sehr sehr lecker.
Dienstag war dann der letzte Tag den wir mit dem Palacio Real (ich kann gut verstehen das die da nicht wohnen wollen, viel zu ueberladen) abgeschlossen und haben unsere letzte gemeinsame Mahlzeit in einer Markthalle (der Name ist mir gerade entfallen) eingenommen. Was soll ich sagen, es war fantastisch, nicht zu voll aber trotzdem belebt, wirklich richtig leckere Sachen und
Happen, sodass man sich durch alles durchprobieren konnte und sich nicht ueberfressen hat. Das Ambiente war glaube ich der kroenende Abschluss der 5 Tage mit meiner Familie.
Wer mich jetzt noch besuchen kommen mag; ich weiss jetzt alles sehenswerte von Madrid und wo man wirklich gut essengehen kann ;)
Die Verabschiedung war dann ein bisschen komisch, man hat es ja nicht alle Tage das man mit Familie in einer fremden Stadt ist und dann alleine am Flughafen zurueckbleibt, schon merkwuerdig. Aber naja. Naechste Woche habe ich 1 Monat in Madrid rum, ich muss sagen die Zeit rennt regelrecht, 1/3 ist geschafft und der Rest wird auch noch ;)
saludos
Jana
-Bilder lad ich spaeter hoch!
Fortsetzung folgt im Laufe des Tages in diesem Eintrag (mit Bildern). Kann auch sein das ich nochmal ein bisschen umschreibe.